Allgemeine Fragen

Antwort: Fortbildungslehrgänge zur Verlängerung Ihrer Lizenz bietet die Sportorganisation an, bei der Sie auch die Ausbildung absolviert haben. Wurde die Lizenz von einem Landesfachverband ausgestellt (z. B. hessischer Judo-Verband), können Sie selbstverständlich bei Umzug in ein anderes Bundesland die Fortbildungsveranstaltung Ihres dortigen Landesfachverbands (z. B. niedersächsischer Judoverband) wahrnehmen.

Antwort: Eine fundierte, qualifizierte Ausbildung nach den Rahmenrichtlinien des DOSB durch ausgebildete Lehrkräfte. Das wiederum bedeutet, dass Sie die nötige Sicherheit beim Anleiten eines sportlichen Vereinsangebotes besitzen und dadurch auch ein ganzes Stück Anerkennung und Bestätigung erfahren. Das vierstufige Lizenzsystem bietet weiterhin die Möglichkeit, weitere Lizenzstufen zu erreichen und sich damit weiter zu qualifizieren, bis hin zum höchsten Ausbildungsabschluss Diplom- Trainer*in.

Die DOSB-Mitgliedsverbände sind gemeinnützige Organisationen. Daher sind die Kosten für die Ausbildungen niedrig – insbesondere im Vergleich zu kommerziellen Bildungsanbietern im Sport.  

DOSB-Lizenzen genießen hohe Anerkennung im Sport. Auch im Bereich der öffentlichen Förderungen überzeugt die Qualität der DOSB-Ausbildungsgänge. So können Vereine Fördergelder (z. B. aus öffentlichen Mitteln) für Engagierte mit DOSB-Lizenz erhalten.

Antwort: Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Bitte wenden Sie sich an den zuständigen Fachverband, bei dem Sie eine Anerkennung beantragen möchten. Dieser prüft, ob eine Anerkennung möglich ist. Das gilt auch für die Anerkennung von anderen Ausbildungsabschlüssen (z. B. Sportstudium etc.).

Antwort: Eine Ausbildung auf der 1. Lizenzstufe (C) umfasst 120 Lerneinheiten. Sie ist der Einstieg in das Lizenzsystem. Das Mindestalter für die Ausbildung ist 16 Jahre, wobei manche Ausbildungsträger ein höheres Einstiegsalter ansetzen. Eine weitere Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein. Manche Sportverbände haben noch weitere Zulassungsvoraussetzungen. Bitte erfragen Sie die jeweiligen Bedingungen bei dem Sportverband, bei dem Sie die Ausbildung machen möchten.

Die Sportverbände sind gemeinnützige Organisationen und verfolgen innerhalb ihrer Ausbildungssysteme keine kommerziellen Interessen. Die Lehrgänge zeichnen sich daher durch sozial verträgliche Teilnahmegebühren aus. Jedoch unterscheiden sich die Kosten je nach Ausbildungsträger oder Sportart und sind in den jeweiligen Bildungsprogrammen ausgeschrieben. 

Antwort: Das Mindestalter für die 1. Lizenzstufe (C) beträgt 16 Jahre. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. 

Antwort: Lizenzen der 1. und 2. Lizenzstufe (C, B) sind in der Regel vier Jahre gültig und müssen nach dieser Zeit in einem Fortbildungslehrgang verlängert werden. Diese Fortbildung wird meist innerhalb eines Wochenendlehrgangs durchgeführt. 


Speziellere Fragen

Antwort: Der Einstieg in die Ausbildung zum*zur Übungsleiter*in erfolgt auf der 1. Lizenzstufe (C). Wenden Sie sich an den Landessportbund NRW oder an Ihren Stadt- oder Kreissportbund.

Antwort: Die Sportorganisationen haben zwei spezielle Ausbildungsgänge für den Gesundheitssport in ihrem Programm. Für den Präventionssport die Ausbildung zum*zur Übungsleiter*in-B „Sport in der Prävention“ und für den Reha-Sport „Sport in der Rehabilitation“. In beiden Ausbildungsgängen gibt es bestimmte Profile, in denen man sich spezialisieren kann. Zulassungsvoraussetzung für diese Ausbildungsgänge ist eine gültige DOSB-Lizenz auf der 1. Lizenzstufe (C).

Antwort: Der Landessportbund NRW bietet eine zweistufige Ausbildung Vereinsmanager*in an. Das ist eine optimale Vorbereitung und Unterstützung für jedes Vorstandsamt.

Die meisten Landessportbünde bieten diesen Ausbildungsgang an. Außerdem können Sie eine Ausbildung zum*zur Vereinsmanager*in bei folgenden Fachverbänden (bzw. deren Landes- oder Regionalorganisationen) durchführen.

Antwort: Durch den Besuch einer ÜL-B Fortbildung lässt sich immer auch eine ÜL-C Lizenz verlängern.

Quelle: DOSB Rahmenrichtlinien, 2.3 Fort- und Weiterbildung, S.91 Der Erwerb einer höheren Lizenzstufe verlängert automatisch die niedrigere Lizenzstufe.

Antwort: Sofern Sie eine noch gültige Lizenz besitzen, benötigen Sie 15 Lizenzpunkte zur Lizenzverlängerung.

Antwort: Fehlzeiten in Qualifizierungsmaßnahmen sind grundsätzlich nicht zulässig.

In Ausbildungen entscheidet die Lehrgangsleitung über die Akzeptanz möglicher Fehlzeiten bis max. 10 % der Ausbildungsdauer innerhalb der Qualifizierungsmaßnahme. Ein Nachholen verpasster Qualifizierungselemente ist in Abstimmung mit dem Veranstalter verpflichtend und muss in einem angemessenen Zeitraum erfolgen. Die Aufgabenstellungen und Überprüfungen erfolgen durch die Lehrgangsleitungen. Hier können auch Selbstlern-Elemente (Interneteinheiten, E-Learning, Blended Learning) zum Tragen kommen. Bei größeren Fehlzeiten entscheidet der Veranstalter in Abstimmung mit dem Träger über die Möglichkeit einer Teilanerkennung bei einer folgenden Ausbildung.

Empfehlung: Sie sollten eine andere Qualifizierung buchen.

Antwort: Ist ihre Lizenz abgelaufen, so sieht der DOSB für fast alle Lizenzen folgendes vor: Im ersten Jahr nach Ablauf der Gültigkeit: Nach erfolgreichem Besuch einer Fortbildung mit mindestens 15 Lizenzpunkten erfolgt eine Verlängerung um weitere drei Jahre.

  • Im zweiten und dritten Jahr nach Ablauf der Gültigkeit: Nach erfolgreichem Besuch von Fortbildungen mit einem Gesamtumfang von mindestens 30 Lizenzpunkten erfolgt eine Verlängerung um weitere vier Jahre.
  • Im vierten und fünften Jahr nach Ablauf der Gültigkeit: Nach erfolgreichem Besuch von Fortbildungen mit einem Gesamtumfang von mindestens 45 Lizenzpunkten erfolgt eine Verlängerung um weitere vier Jahre.
  • Bei einer Überschreitung um mehr als fünf Jahren: Neuerwerb durch Wiederholung der gesamten Ausbildung.

Für die Rehasportlizenzen „Sport in Herzgruppen“ und „Innere Medizin“ gelten nachfolgende Regelungen:

  • Im ersten Jahr nach Ablauf der Gültigkeit: Nach erfolgreichem Besuch einer Fortbildung mit mindestens 15 Lerneinheiten erfolgt eine Verlängerung um zwei Jahre.
  • Im zweiten Jahr nach Ablauf der Gültigkeit: Nach erfolgreichem Besuch einer Fortbildung mit 30 Lerneinheiten erfolgt eine Verlängerung um drei Jahre.
  • Bei einer Überschreitung um mehr als zwei Jahren: Neuerwerb durch Wiederholung der gesamten Ausbildung.

Diese Regelung ist nur dann als verbindlich anzusehen, wenn die Lizenz tatsächlich über den Landessportbund NRW e.V. erworben worden ist. Sollten Sie Ihre Lizenz bei einem anderen Träger (z. B. Fachverband) erworben haben, klären Sie die Modalitäten bei einer verspäteten Verlängerung bitte direkt mit Diesem.

Antwort: Leider kann eine ÜL-C Lizenz nicht mit einer Erste-Hilfe-Ausbildung verlängert werden.

Denn nur die spezifischen Fortbildungen „Erste Hilfe bei Sportverletzungen“ welche über die Stadt- und Kreissportbünde oder unsere Kooperationspartner (DLRG Nordrhein bzw. Westfalen, Deutsches Rotes Kreuz Nordrhein bzw. Westfalen-Lippe, Arbeiter-Samariter-Bund NRW, Johanniter-Unfall-Hilfe NRW, und Malteser Hilfsdienst NRW) angeboten werden und einem Umfang von 9 Lerneinheiten (LE) ausweisen, erkennt der LSB NRW als Lizenzverlängerung an.

Da Sie insgesamt 15 Lerneinheiten zur Lizenzverlängerung benötigen, müssten Sie eine Fortbildung mit 8 LE (Tagesveranstaltung) besuchen.

Antwort: Ja, das ist möglich.

Antwort: Dies ist nicht notwendig. Sie können ihre Fortbildungen über jeden Stadt- oder Kreissportbund in Nordrhein-Westfalen buchen.

Antwort: Das Sie beide Tagesveranstaltungen innerhalb eines Jahres absolvieren ist nicht notwendig. Nach dem Besuch der ersten Tagesveranstaltung werden Ihnen die dadurch erworbenen Punkte für 48 Monate gutgeschrieben. Innerhalb dieser Frist besitzen Sie die Möglichkeit die noch fehlenden Lerneinheiten zu erwerben.

Antwort: Die Möglichkeit besteht leider nicht. Um die Ausbildung zur ÜL-C Lizenz erfolgreich abzuschließen, muss als Erstes das Basismodul zur ÜL-C Lizenz und anschließend ein entsprechendes Aufbaumodul absolviert werden.

Antwort: Eine Teilnahme am ÜL-C Basismodul ist erst mit der Vollendung des 16. Lebensjahres möglich.

Antwort: Die Vereinsempfehlung ist ein Dokument, mit dem der Sportverein deine Teilnahme an einer entsprechenden Aus- oder Fortbildung befürwortet. Dieser Sportverein muss beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen gemeldet sein und eine 7-stellige Vereinskennziffer besitzen. Die Vereinsempfehlung findet ihr unter:

Wissenswertes → Downloads → Vordruck Vereinsempfehlung


Präventionsfragen

Antwort: Dies ist leider nicht möglich. Zur Verlängerung von Präventionslizenzen sind ausgewiesene Präventionsfortbildungen zu besuchen.


Rehabilitationsfragen

Antwort: Dies ist leider nicht möglich. Zur Verlängerung von Rehabilitationslizenzen sind ausgewiesene Rehabilitationsfortbildungen zu besuchen.

Antwort:

Regel-Teilnahmevoraussetzungen: Gültige Übungsleiter*innen-C – Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes

Weitere formale Teilnahmevoraussetzungen: Gültige Übungsleiter*innen C – Lizenz / Trainer*innen C – Lizenz (Breitensport des Deutschen Olympischen Sportbundes)

1. Lizenzstufe ÜL*in-C
Die Ziele und Inhalte der ÜL*in-C Ausbildung werden vorausgesetzt. Auf diese wird in der Ausbildung „Innere Medizin“ nicht mehr eingegangen. 

Wissenscheck für Übungsleiter*innen- C
Dieser Check dient dazu, seine Kenntnisse der ÜL*in-C-Ausbildung zu überprüfen. Die Inhalte der ÜL*in-C Ausbildung (insgesamt 22 Themen) sind mit je 10-30 Fragen belegt, aus dem der Zufallsgenerator pro Thema 1 Frage auswählt. Jeder Test wird also unterschiedlich mit Fragen bestückt. Über den Erfolg erhält man anschließend ein Ergebnis.

Erforderliche inhaltliche Qualifikation:

Wie kommt man zum Wissenscheck?
Dazu im Vereinspraxisportal von VIBSS http://www.vibss.de/vereinspraxis das Wissenszentrum aufrufen oder direkt den Link: 
http://www.vibss.de/wissenszentrum/wissenscheck-fuer-uebungsleitungen

Praktische Erfahrungen als ÜL*in mit der Zielgruppe Erwachsene
In dieser Ausbildung der 2. Lizenzstufe wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmenden über Erfahrungen in der Tätigkeit als ÜL*in verfügen und diese in Reflexions- und Diskussionsprozessen einbringen können. Empfohlen wird eine mindestens einjährige Tätigkeit als Übungsleiter*in der Zielgruppe Erwachsene.

Sonderregelungen:
Auf Antrag beim LSB NRW können auch Ausbildungen anderer Träger anerkannt werden, wenn sie nach Umfang und Inhalt der Ausbildung für Übungsleiter*innen - C oder Fachübungsleiter*innen - C „Breitensport“ entsprechen. Der Antrag einzureichen beim Landessportbund NRW

Antwort: Ab 2019 bieten die Bünde profilübergreifende Rehasportfortbildungen an, mit denen die folgenden Lizenzen verlängert werden können: Orthopädie, Sport in der Krebsnachsorge, Innere Medizin, Sport in Herzgruppen, Sport bei Diabetes, Neurologie.